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Leistung · Klinik & MVZ

Erlösabstimmung für Kliniken: PIA- und PEPP-Erlöse gegen die Fibu

Das KIS meldet Erlöse, die Abrechnung fakturiert, die Kassen zahlen mit Kürzungen — und die Fibu soll am Monatsende erklären, warum nichts davon zusammenpasst. Wir stimmen Erlöslisten aus KIS- und Abrechnungssystemen periodengerecht gegen die Finanzbuchhaltung ab: PIA-Quartalslogik, PEPP-Entgelte, kalkulatorische Erlöse, Erlösausgleiche. Differenz am Ende: 0,00.

Erstgespräch anfragen Für Steuerkanzleien
Erlösliste ↔ Fibu07/2026
fakturiertgebucht
PIA-Quartal184.210,00184.210,00
PEPP412.870,50412.870,50
Differenz
0,00 EUR
Ratgeber

Was Erlösabstimmung im Krankenhaus bedeutet — und warum sie liegen bleibt

Erlösabstimmung heißt: Die fakturierten und die gebuchten Erlöse werden Periode für Periode gegeneinander geführt — je Entgeltart, je Kostenträger, inklusive der Fälle, die zwischen Abrechnungssystem und Fibu verloren gehen. In der Psychiatrie und Psychosomatik kommt die doppelte Systematik dazu: PEPP-Entgelte für den stationären Bereich, Quartalspauschalen der Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) für den ambulanten — beides mit eigener Abrechnungslogik, eigenen Kürzungsrisiken und eigener Periodisierung. Zuständig fühlt sich am Ende niemand: Das Medizincontrolling optimiert die Rechnung, die Fibu bucht die Zahlung — die Abstimmung dazwischen ist genau die Lücke, die wir schließen. Mehr als jede zweite MD-geprüfte Krankenhausrechnung wird beanstandet (52,26 % in Q4/2023, GKV-Statistik); wer Erlöse nicht systematisch gegen die Fibu führt, merkt es erst im Jahresabschluss.

Leistungen

Die Erlösseite, die sonst niemand anfasst.

Monatsroutine
Erlösliste gegen Fibu

Monatlicher Abgleich KIS/Abrechnung ↔ Finanzbuchhaltung je Entgeltart und Kostenträger. Jede Differenz bekommt eine Ursache: nicht fakturiert, nicht gebucht, periodenfremd, storniert.

Ambulant
PIA-Erlöse

Quartalspauschalen, Nachzügler und Korrekturläufe der Institutsambulanzen — periodengerecht erfasst statt quartalsweise geschätzt.

Stationär
PEPP & Erlösausgleich

Tagesbezogene Entgelte, Zu- und Abschläge, Erlösausgleiche nach BPflV — sauber abgegrenzt, inklusive der Tilgungslogik bei Ausgleichsbeträgen.

Abgrenzung
Kalkulatorische Erlöse & Abgrenzung

Kalk-Buchungen werden bei Ist-Verbuchung exakt in verbuchter Höhe aufgelöst — nie mehr, nie weniger. Jahresabgrenzung nach Leistungsdatum, nicht nach Buchungsdatum.

Wir sind kein Medizincontrolling. DLMC, Medcontroller & Co. optimieren Kodierung und Rechnung, bevor sie die Klinik verlässt — wertvolle Arbeit, die wir nicht duplizieren. Wir übernehmen danach: ob das Geld ankommt, richtig zugeordnet und vollständig gebucht ist. Beides zusammen ergibt die geschlossene Erlöskette.
Fachtiefe

Erfahrung aus der Konzern-Fibu einer Klinikgruppe.

Die Systematik hinter klarsaldo stammt aus der verantwortlichen Konzernbuchhaltung einer PE-geführten Klinikgruppe (Psychiatrie/Psychosomatik): PIA- und PEPP-Erlösabstimmung über mehrere Gesellschaften, ORBIS-Erlöslisten, DATEV SKR04, monatliche Kalk-Ist-Logik, Golden-Master-geprüfte Buchungsregeln. Kein Pilotprojekt — gelebte Monatsroutine.

  • ReferenzumfeldKonzern-Fibu, mehrere Gesellschaften
  • SystemeORBIS-Erlöslisten → DATEV (EXTF), SKR04
  • MethodikGolden-Master-Prinzip: deterministische Buchungslogik, getestet gegen Referenzdatensätze
  • AbdeckungPIA, PEPP, Erlösausgleiche, kalkulatorische Erlöse
Für Steuerkanzleien

Für Steuerkanzleien: das Klinikmandat ohne Spezialabteilung.

MVZ- und Klinikmandate scheitern in der Kanzlei selten an der Buchführung — sie scheitern an der Erlösseite. Wir liefern Ihnen die fertige Abstimmung als White-Label: Erlösnachweis je Periode, Differenzenliste, festschreibbarer Stapel. Ihr Mandant sieht Ihre Kanzlei, nicht uns. Alles zum White-Label-Modell

FAQ

Häufige Fragen zur Klinik-Erlösabstimmung.

Was versteht man unter Erlösabstimmung im Krankenhaus?

Den periodengerechten Abgleich zwischen fakturierten Erlösen (KIS/Abrechnung) und gebuchten Erlösen (Fibu) — je Entgeltart und Kostenträger, inklusive Klärung aller Differenzen.

Wie werden PIA-Erlöse in der Finanzbuchhaltung erfasst?

Als Quartalspauschalen mit Nachzügler- und Korrekturlogik. Entscheidend ist das Leistungsdatum: Nachzügler aus Vorperioden dürfen keine neuen Forderungen erzeugen, sonst stimmen weder OPOS noch Erlösausweis.

Was ist das PEPP-Entgeltsystem?

Das pauschalierende Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik: tagesbezogene Entgelte je Fall mit Zu- und Abschlägen. Für die Fibu heißt das: viele Teilzahlungen, Kürzungen und Ausgleichstatbestände je Fall.

Warum weichen Erlösliste und Fibu voneinander ab?

Typisch: Storni und Neuberechnungen nach dem Stichtag, periodenfremde Nachzügler, nicht gebuchte Kürzungen, kalkulatorische Erlöse ohne Auflösung. Wir geben jeder Differenz eine Ursache — pauschale „Anpassungsbuchungen“ gibt es bei uns nicht.

Gilt der Kontenrahmen der KHBV verpflichtend?

Krankenhäuser buchen nach KHBV-Kontenrahmen; für die Zusammenarbeit mit DATEV-Kanzleien arbeiten wir parallel in SKR03/04 mit sauberem Überleitungsschema.

Wer verantwortet die Erlösabstimmung — Medizincontrolling oder Fibu?

Formal die Fibu, praktisch niemand — das Medizincontrolling endet an der Rechnung, die Fibu an der Zahlung. Genau diese Lücke übernehmen wir als definierte Monatsroutine mit Prüfpfad.

Kontakt

Eine Erlösliste, eine Fibu, eine ehrliche Differenz.

Nennen Sie uns Haus, Systeme und die Periode, die nicht aufgeht — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, ob und wie wir sie abstimmen.

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